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Maßgeschneiderte 3D-Implantate zur Behandlung von Erkrankungen wie Trichterbrust oder Poland-Syndrom

Eine starke Deformität und Fehlbildung des vorderen Brustkorbs kann starke Auswirkungen auf die Funktion von Organen und den allgemeinen Gesundheitszustand haben.

Bei einer Trichterbrust (Pectus excavatum) steht der vordere Brustkorb durch Veränderungen der Knorpelverbindung zwischen Brustbein und Rippen stark nach innen. Die vordere Brustwand nimmt die Form eines Trichters an.

Einhergehend mit der Trichterbrust, bei der die Ursache der angeborenen Erkrankung unklar ist, treten gesundheitliche Einschränkungen auf. So hat die Trichterbrust Auswirkungen auf die allgemeine Leistungsfähigkeit, bedingt meist ein geringeres Lungenvolumen sowie verminderten Platz im Brustkorb für das Herz. Im Belastungszustand führt das oft zu Atemnot und Herzrasen.

Dr. Reutemann behandelt Patient:innen mittels der hochmodernen Methodik maßgeschneiderter 3D-Implantate und verhilft ihnen somit zu langfristig mehr Lebensqualität. Das Verfahren AnatomikModeling ist das Ergebnis einer zehnjährigen Zusammenarbeit mit dem Universitätsklinikum Toulouse und der Verbindung rekonstruktiver Spitzenchirurgie mit hoch innovativen 3D-Modellierungstechnologien.

Jedes Implantat ist ein Unikat und wird mithilfe des computerunterstützten Designs (CAD) individuell für den Patienten angefertigt. Der Thorax-Scan ermöglicht die Herstellung eines virtuellen Abbildes des Patientenkörpers. Der für den Patienten angefertigte Prototyp wird exakt geprüft und dient als Vorlage zur Erstellung des endgültigen Implantats.

Die maßgefertigten Implantate von AnatomikModeling werden aus Silikongummi oder -elastomer hergestellt und sind sowohl reißfest als auch nicht perforierbar. Das Implantat wird so in die Mulde unter den Muskel positioniert, dass es von außen vollständig unsichtbar ist.

Patient:innen mit Trichterbrust oder Poland-Syndrom fühlen sich nach dem Eingriff sehr viel vitaler und leistungsfähiger. Gesundheitliche Begleitsymptome sowie die seelische Belastung reduzieren sich im Laufe des Heilungsprozesses deutlich.